Salzburg besticht durch seine malerische Lage im Salzburger Becken, umrahmt von Mönchsberg, Kapuzinerberg und dem mächtigen Untersberg. Doch die topografische Kessellage birgt in den Monaten von Oktober bis März eine klimatische Besonderheit: Inversionswetterlagen.
Bei einer Inversion liegt eine warme Luftschicht wie ein Deckel über den kälteren Luftmassen im Tal. Feinstaubpartikel (PM10 und die besonders gefährlichen PM2.5 aus Holzöfen, Abgasen und Straßenabrieb) können nicht nach oben entweichen und reichern sich in der Atemluft an.
Gleichzeitig läuft in Büros und Wohnhäusern die Heizung auf Hochtouren. Die relative Raumluftfeuchtigkeit sinkt oft dramatisch auf unter 25 bis 30 Prozent ab. Diese extrem trockene Wärme entzieht den oberen Schleimhäuten kontinuierlich Feuchtigkeit. Ohne einen ausreichenden Flüssigkeitsschild dringen die feinen Schwebstoffe ungefiltert bis in die Verzweigungen des Bronchialbaums ein und lösen dort mikroskopische Entzündungsreize aus.
Um chronischen Reizungen vorzubeugen, benötigt der Organismus einen gezielten Gegenpol. Ein regelmäßiger Aufenthalt in einer allergenfreien, mikroklimatisch temperierten Salzgrotte bietet den Schleimhäuten eine Auszeit von Feinstaub und trockener Raumluft.
Die inhalierten Natrium- und Mineralstoffionen unterstützen die Zellmembranen, reduzieren lokale Reizungen und sorgen dafür, dass die natürliche Feuchtigkeitsbarriere der Bronchien wiederhergestellt wird.