Täglich strömen mehr als 10.000 Liter Luft durch unsere Atemwege. Um die empfindlichen Lungenbläschen (Alveolen) vor Staub, Rußpartikeln und mikrobiellen Erregern zu schützen, verfügt der menschliche Respirationstrakt über ein hochkomplexes Reinigungssystem: die sogenannte mukoziliäre Clearance.
Auf den Epithelzellen unserer Bronchialwände sitzen Millionen winziger Flimmerhärchen (Zilien), die sich koordiniert wie ein Getreidefeld im Wind bewegen. Über ihnen liegt ein feiner, zweischichtiger Flüssigkeitsfilm. Wird dieser Film jedoch durch trockene Heizungsluft, Passivrauch oder Tabakkonsum dehydriert, verändert sich die Viskosität drastisch: Das Sekret wird dickflüssig, klebrig und zäh.
Die feinen Zilien verkleben und können den Schleim samt den darin gefangenen Schadstoffpartikeln nicht mehr nach oben in Richtung Rachen befördern. Die Folge für Betroffene: Ein quälendes, trockenes Gefühl in der Luftröhre, ständiges unproduktives Räuspern und morgendliche Hustenanfälle, bei denen der Schleim kaum zu lösen ist.
Hier setzt das Wirkprinzip der mikroklimatischen Halotherapie an. Reines Trockensteinsalz wird im AlpenSalzRaum zu Partikeln von 1 bis 5 Mikrometern zerstäubt. Beim tiefen Einatmen dringen diese Salzkristalle bis in die kleinsten Verzweigungen des Bronchialbaums vor.
Durch das Naturgesetz der Osmose zieht die salzhaltige Schicht Feuchtigkeit aus dem umgebenden Gewebe in den Schleimfilm. Der zähe Schleim wird physikalisch verflüssigt, die Viskosität sinkt, und die Flimmerhärchen erhalten ihren notwendigen Bewegungsfreiraum zurück. Klienten berichten häufig, dass das Abhusten bereits nach den ersten Sitzungen deutlich freier, müheloser und tiefgehender gelingt.
Unterstützen Sie die Wirkung regelmäßiger Halotherapie-Sitzungen durch ausreichend stilles Quellwasser (mindestens 2 Liter täglich) und den Einsatz eines kühlen Sole-Raumverneblers im Schlafzimmer.